Das Herz aller Dinge

Das Herz aller Dinge

Die franziskanische Spiritualität sieht Christus in allem Lebendigen. Das stellt das herrschende materialistische Paradigma radikal in Frage. Was wäre heute anders, wenn Flüsse, Berge, Wälder, die ganze Erde nicht als Objekt, sondern als Subjekt betrachtet würden und folglich als »juristische Person«, wie der Whanganui-Fluss in Neuseeland?

Freimut

Freimut

Kürzlich fiel mir ein altes Buch in die Hände mit dem Titel »Die Lügner«. Der Psychiater M. Scott Peck schildert darin einige erschütternde Fälle aus seiner Praxis, die alle eines gemeinsam haben: Die Menschen, um die es geht, beschreibt er als »bösartig«. Was ihnen fehlt, ist Freimut. Die Frage ist, wann und warum diese Fähigkeit verloren gegangen ist. Und was für Menschen gilt, gilt auch für Institutionen.

Innere Gehörlosigkeit

Innere Gehörlosigkeit

Wenn es keine Verbindung mehr gibt von äußerer und innerer Wirklichkeit. Wenn wir innerlich ganz anders fühlen, als es uns nach außen auszudrücken möglich ist. Das ist innere Gehörlosigkeit. Und wenn wir nicht mehr von Herzen hören und sprechen können, bringen wir über kurz oder lang auch andere Herzen zum Schweigen. Unsere ganze Welt wird dann taub und stumm.

Nicht(s) ausschließen

Nicht(s) ausschließen

Früher oder später geht es in Gruppen darum, wer dazugehört und wer nicht. Wir können uns besser fühlen als andere, weil wir den Rasen in unserem Vorgarten kurz halten oder weil wir vegan essen. Genau diesen Mechanismus aber will Jesus aufbrechen.

Ein (anderes) Mission Manifest

Ein (anderes) Mission Manifest

Immer mehr Menschen treten aus der Kirche aus. Deutschland ist Missionsland, heißt es neuerdigs. Aber Achtung: Jene, die bleiben, laufen Gefahr, Jesus und Gott und letztlich auch die Kirche zu verraten, indem sie all das »sichern« wollen. Wie also könnte ein missionarischer Weg heute im Geist des Evangeliums aussehen?

Voneinander leben

Voneinander leben

Ist das Universum ein freundlicher Ort? Laut Albert Einstein ist das die wichtigste Frage, die sich ein Mensch im Leben stellen kann. Dass die Antwort bei Jesus etwas mit »Essen und Trinken« zu tun hat, verwundert nicht.

Lebendiges Brot

Lebendiges Brot

Brot ist ein uraltes Symbol für das Leben. Es hat sich tief in unser Bewusstsein eingegraben. Unser kulinarischer Kosmos in Europa und aller europäisch geprägten Kulturkreise ist ohne Brot nicht vorstellbar.

Den Hunger stillen

Den Hunger stillen

Wenn es das Brot an sich wäre, das uns glücklich machte, dann müssten wir im Westen die glücklichsten Menschen der Welt sein. Denn nie zuvor stand so viel Nahrung zur Verfügung. Wir werfen sogar weg, was zu viel ist. Und dennoch gelingt es nicht, alle satt zu machen. So hungern die einen seelisch und die anderen körperlich.

Wunder der Solidarität

Wunder der Solidarität

Es braucht kein übernatürliches Wunder, um die Brotvermehrung zu erklären. Wenn alle dem Beispiel Jesu und seiner Jünger folgen und das zur Verfügung stellen, was sie als Vorrat mitgenommen haben, so gibt es mehr als genug für alle. Die wundersame Brotvermehrung ist ein Wunder der Solidarität.

Schafe und Hirten

Schafe und Hirten

Was wir brauchen, sind Hirten, die uns in die Selbstverantwortung führen. Wer lehrt uns, unsere individuelle Gabe zu unterscheiden und einzubringen? Wer bringt uns dahin, unser Potenzial zu entfalten? Wer sind die Menschen, die die Gemeinschaft halten und uns lehren, ein Teil zu sein?