Ein (anderes) Mission Manifest

Ein (anderes) Mission Manifest

Immer mehr Menschen treten aus der Kirche aus. Deutschland ist Missionsland, heißt es neuerdigs. Aber Achtung: Jene, die bleiben, laufen Gefahr, Jesus und Gott und letztlich auch die Kirche zu verraten, indem sie all das »sichern« wollen. Wie also könnte ein missionarischer Weg heute im Geist des Evangeliums aussehen?

Voneinander leben

Voneinander leben

Ist das Universum ein freundlicher Ort? Laut Albert Einstein ist das die wichtigste Frage, die sich ein Mensch im Leben stellen kann. Dass die Antwort bei Jesus etwas mit »Essen und Trinken« zu tun hat, verwundert nicht.

Lebendiges Brot

Lebendiges Brot

Brot ist ein uraltes Symbol für das Leben. Es hat sich tief in unser Bewusstsein eingegraben. Unser kulinarischer Kosmos in Europa und aller europäisch geprägten Kulturkreise ist ohne Brot nicht vorstellbar.

Den Hunger stillen

Den Hunger stillen

Wenn es das Brot an sich wäre, das uns glücklich machte, dann müssten wir im Westen die glücklichsten Menschen der Welt sein. Denn nie zuvor stand so viel Nahrung zur Verfügung. Wir werfen sogar weg, was zu viel ist. Und dennoch gelingt es nicht, alle satt zu machen. So hungern die einen seelisch und die anderen körperlich.

Wunder der Solidarität

Wunder der Solidarität

Es braucht kein übernatürliches Wunder, um die Brotvermehrung zu erklären. Wenn alle dem Beispiel Jesu und seiner Jünger folgen und das zur Verfügung stellen, was sie als Vorrat mitgenommen haben, so gibt es mehr als genug für alle. Die wundersame Brotvermehrung ist ein Wunder der Solidarität.

Schafe und Hirten

Schafe und Hirten

Was wir brauchen, sind Hirten, die uns in die Selbstverantwortung führen. Wer lehrt uns, unsere individuelle Gabe zu unterscheiden und einzubringen? Wer bringt uns dahin, unser Potenzial zu entfalten? Wer sind die Menschen, die die Gemeinschaft halten und uns lehren, ein Teil zu sein?

Barfuß im Herzen

Barfuß im Herzen

Barfüßigkeit als spirituelle Haltung: Die Jünger Jesu sollten keine Kleidung zum Wechseln mitnehmen und »an den Füßen nur Sandalen« (Markus 6,9). Sie sollten also gehen ohne Absicherung, Vorratstaschen oder Geldbeutel, also: ohne Netz und doppelten Boden.

Die Gaben strahlen lassen

Die Gaben strahlen lassen

Jesus konnte in seiner Heimat kein Wunder wirken, weil er nicht akzeptiert wurde. Diese Geschichte spiegelt, was viele Menschen in ihrem Leben erfahren: Die Familie – oder etwas weiter gefasst: der Clan – hilft nicht, die eigene Berufung zu finden und zu leben, sondern hindert eher noch daran.

Gottes Kinder

Gottes Kinder

Die Beschäftigung mit dem inneren Kind ist eine wichtige Arbeit. Denn nur wer innerlich klar ist, kreist nicht mehr pausenlos um sich selbst und seine Minderwertigkeits- oder Allmachtsvorstellungen, die beide Ausdruck der eigenen (kindlichen) Bedürftigkeit sind.

Vaterherz

Vaterherz

Johannes der Täufer erinnert uns Männer daran, dass wir nicht unser ganzes Potenzial schöpfen, wenn wir unsere Identität auf Macht und Status oder Gewalt reduzieren.