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Heidnische Wurzeln

Heidnische Wurzeln

Das Lebensrad, mit dem wir in unseren Angeboten arbeiten, ist keine katholische Erfindung. Und es gibt zahlreiche solche Radmodelle, die alle eines gemeinsam haben: Ihre Wurzeln liegen nicht im Christentum. Es gibt Menschen, die damit ein Problem haben. Sie fragen: Ist das überhaupt katholisch? Ist das nicht heidnisch? Vermutlich verwechseln sie Religion und Spiritualität.

Im Kreislauf des Lebens

Im Kreislauf des Lebens

Unsere westliche Tradition erinnert uns immer wieder daran, dass die Natur die »erste Bibel« ist. Das bedeutet, sie ist nicht nur irgendeine Spur, die Gott hinterlassen hat. Sie ist der Ort seiner Gegenwart. Das Lebensrad ist ein Werkzeug, das uns hilft, diese »erste Bibel« zu lesen und zu verstehen.

In den Kokon gehen

In den Kokon gehen

Das Leben ist kein zu lösendes Problem. Es ist ein Mysterium, das gelebt werden will. Die Erfahrung des Kokons gehört dazu, weil wir sonst nicht wachsen können. Im Kokon begegnen wir Christus, der uns durch alle Wandlungsprozesse des Lebens begleitet. In der westlichen Kultur ist diese Weisheit des »Kokons« allerdings verlorengegangen.

Jedes Ende ist ein Anfang

Jedes Ende ist ein Anfang

Der Prozess der Geburt prägt alles Lebendige. Wir bewegen uns von einem Übergang zum nächsten. Das ist keine Krankheit, das ist normal. So ist die Natur und so bekommt es eine ganz praktische Bedeutung, wenn es heißt, Christus sei der »Erstgeborene der ganzen Schöpfung«.

Auferstehung ist eine Haltung

Auferstehung ist eine Haltung

Auferstehung ist nichts Übernatürliches. Sie ist Teil der Schöpfung. Und sie beginnt eben nicht erst, wenn alles perfekt ist. Sie schließt vielmehr alles Verwundete mit ein und geschieht »durch« die Wunden hindurch …

Die Kunst des Urteilens

Die Kunst des Urteilens

Jesus bewahrt eine verurteilte Sünderin vor der Strafe. Er stellt mit seinem Verhalten das Gesetz in Frage. Er gefährdet die sichere Unterscheidung zwischen gut und böse, heilig und profan, richtig und falsch. Er sprengt alle Grenzen der Autorität und der Hierarchie und des Patriarchalen. Eine Radikalität, die bis heute provoziert …

Frucht bringen

Frucht bringen

Niemand würde bestreiten, dass es erstrebenswert ist, das Leben zur Blüte zu bringen: Die eigenen Ziele verwirklichen, aufrecht gehen, strahlen, erfolgreich sein. Das sollten wir jedem wünschen. Allerdings verwechseln manche die Blüte mit der Frucht. Die Blüte ist nicht das Ziel. Sie muss verwelken, damit die Frucht sich entwickeln kann.

Gewissheit

Gewissheit

Wer »in die Wüste« geht, begibt sich auf unsicheres Terrain. Eine Übung, die sich in vielen Kulturen und Traditionen findet, und die dazu dient, Zugang zu tiefer innerer Gewissheit zu finden. Über sich selbst, über Berufung, den eigenen Platz und die Gabe für die Welt. Allerdings hat diese Gewissheit kaum etwas mit Wissen zu tun. Viel mehr aber mit Mut, Vertrauen und Hingabe.

Feindschaften »pflegen«

Feindschaften »pflegen«

Jesus hat Feindesliebe gepredigt, aber es wäre ein Missverständnis, anzunehmen, er habe damit sagen wollen, dass Feindschaft per se um jeden Preis zu meiden sei. Jesus war nicht naiv. Und es wäre einfach dumm, jenen, die einem an den Kragen wollen, diesen einfach nur unterwürfig hinzuhalten. So kommen wir nicht weiter.

In die Tiefe gehen

In die Tiefe gehen

»Du musst Dein Leben ändern« – das ist das moderne Motto zahlloser Ratgeber, Businessberater und Lifecoaches. Sie fordern uns an jeder Ecke, mehr rauszuholen aus dem Leben. Dabei bräuchten wir Menschen, die uns zeigen, wie wir wirklich wachsen und »in die Tiefe« gehen können.

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