Kartoffeln, geschält
Milch und Sahne im Verhältnis 1:1
Salz, Pfeffer, Muskat
Kräuter, feingehackt, nach Belieben
eine Knoblauchzehe
Käse, gerieben (Emmentaler passt vorzüglich)
 
Ofen auf 175 Grad vorheizen.
 
Nimm eine Pfanne, die Du zum Backen im Ofen verwenden kannst, oder eine Auflaufform, die Du auf dem Herd erhitzen kannst.
 
Reibe den Boden mit einer Knoblauchzehe ab und gieße ein wenig Sahne und ein wenig Milch zu gleich Teilen in die Pfanne.
 
Erhitze die Pfanne auf kleiner Pfanne.
 
Jetzt schneidest oder noch besser: hobelst Du die geschälten Kartoffeln in feine Scheiben und legst sie in die Sahne-Milch, so dass sie gerade bedeckt sind.
 
Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und nach Belieben feingehackte Kräuter wie z.B. Majoran oder Oregano darüberstreuen (muss aber nicht sein, schmeckt auch fantastisch ohne Kräuter).
 
Jetzt die nächste Lage Kartoffeln hobeln und aufschichten und mit der Sahne-Milch aufgießen, bis die Kartoffelscheiben gerade bedeckt sind.
 
Wie oben beschrieben würzen und nach Wunsch die nächste Schicht darüber legen. Du kannst das Gratin so hoch schichten, wie Du möchtest. Achte nur darauf, dass die unterste Kartoffelschicht nicht anbrennt!
 
Am Ende streust Du geriebenen Käse über die letzte Schichte und lässt das Gratin bei 175 Grad Ober- und Unterhitze langsam garen. Nach 35-45 Minuten (je nach Ofen) sollte das Gratin eine schöne braune Kruste haben und gar sein.

Kartoffelstärke

Die Stärke der Kartoffeln bindet übrigens die Milch-Sahne, so dass Du nichts weiter hinzufügen musst. Du kannst – als Variaton – auch Zwiebeln mithobeln und/oder Obst (z.B. Birnen) oder Gemüse (z.B. Möhren). Achte nur darauf, dass genug Kartoffeln dabei sind, damit die Milch-Sahne dick wird. Die Kartoffelstärke kannst Du Dir auch bei anderen Gerichten zu nutze machen, z.B. Gemüsecremesuppen, die beim Pürrieren durch die Kartoffelstärke sämig werden.

Kartoffelsorten

Man unterscheidet heute unter den zahllosen Kartoffel-Sorten vor allem drei Kochtypen: Festkochend, vorwiegend festkochend und mehlig. Einen Kartoffelsalat machst Du sinnvollerweise besser aus festkochenden Kartoffeln, denn sie zerfallen nicht so leicht. Ein Kartoffelpüree dagegen lässt sich besser aus mehligen Kartoffeln machen.
Ein Gratin aus festkochenden Kartoffeln wird „bissfest“, aus mehligen Kartoffeln sämiger.

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