"Wie läuft das mit dem Geld?"

NIEMANDEN AUSSCHLIESSEN

In der franziskanischen Tradition gibt es einen Grundsatz: Niemanden ausschließen. Die Angebote der franziskanischen Lebensschule sollen dementsprechend auch nicht „exklusiv“ sein, sondern für alle zugänglich, ob sie nun viel oder wenig zur Verfügung haben. Eine Teilnahme darf nicht am Geld scheitern.

WER ARBEITET …

Die Angebote der franziskanischen Lebensschule sind aber auch nicht kostenlos, denn Unterkunft, Verpflegung, Raummiete etc. müssen bezahlt werden. Die Homepage, Flyer und sonstige Werbung kosten Geld. Und es gilt auch: „Wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn“ (Lukas 10,7).

DAS PWYC-MODELL

Für einige Angebote der Lebensschule gilt deshalb das Modell “Pay what you can” (PWYC): Grundsätzlich entscheidet dabei jeder und jede in Absprache mit dem Veranstalter, wie viel er oder sie für ein Angebot bezahlen kann, mindestens aber einen „symbolischen“ Euro. Diejenigen, die mehr zu Verfügung haben, bezahlen auf diese Weise für die mit, die weniger haben und es kommt im besten Fall genug zusammen, damit alle teilhaben können.
Bei Angeboten, die von externen Anbietern durchgeführt werden, kann das PWYC-Modell nicht angewendet werden.

Ich freue mich über Rückmeldungen oder Fragen (Mail an janko[at]barfuss-und-wild.de).  Vielleicht helfen auch die folgenden “Fragen und Antworten”.

Wie läuft’s … FRAGEN UND ANTWORTEN

Was bedeutet PWYC genau?
PWYC = Pay what you can, zu deutsch: Bezahle, was Du kannst. Es ist ein Preismodell, das z.B. in der Gastronomie angewendet wird. Es ist ein partizipatives Modell, bei dem Anbieter und Interessent Einfluss auf den Preis nehmen können und so alle – im wahrsten Sinne des Wortes – „auf ihre Kosten“ kommen.
Warum mindestens 1 Euro?
Der Mindestpreis von einem Euro hat rein symbolischen Charakter: Er soll zum Ausdruck bringen, dass jeder etwas hat, was er geben kann, es aber nicht entscheidend ist, wie viel das ist. Niemand soll danach beurteilt werden, was er hat. Scheue Dich daher nicht, nur den einen Euro zu bezahlen, wenn Du wirklich nicht mehr geben kannst.
Was passiert, wenn zu wenig zusammen kommt?
Wenn eine Gruppe von Teilnehmenden gemeinsam nicht genug aufbringt, um die Kosten – z.B. für ein Seminar – zu tragen, dann werden wir den Fehlbetrag kommunizieren und die Teilnehmenden bitten, jeweils für sich zu prüfen, ob sie die Möglichkeit haben, mehr zu geben.
Wir bemühen uns, die Fixkosten so gering wie möglich zu halten. Dazu gehören z.B. Unterkunft, Verpflegung, Raummiete, Materialkosten etc. Wenn diese Fixkosten von einer Gruppe von Teilnehmenden nicht aufgebracht werden können, dann kann ein Angebot nicht stattfinden, es sei denn wir finden eine Möglichkeit mit niedrigeren Fixkosten.
Bei den variablen Kosten – also Honorare für Organisation und Leitung von Seminaren, geistliche Begleitung, Beratung etc. – liegt es bei den jeweiligen Gastgebern und Gastgeberinnen, wo sie ihre Untergrenze definieren.
Warum stehen da Preise, wenn ich doch selbst entscheiden kann?
Manche reagieren irritiert auf die Aufforderung, einen Preis selbst zu bestimmen. Wir sind es eben gewohnt, uns an einer konkreten Summe „abzuarbeiten“. Deshalb ist immer eine bestimmte Summe oder eine Spanne von bis angegeben. Das dient als Orientierung, um eine Vorstellung zu bekommen, was ein Angebot “wert” ist.
Angebote, bei denen die Lebensschule nicht sebst der Veranstalter ist, unterliegen eigenen Bedingungen. Das hier beschriebene Modell “PWYC” gilt dann ggf. nicht.
Gilt das PWYC-Prinzip auch bei den Kosten für die Anreise?
Leider nicht, denn der organisatorische Aufwand wäre zu groß.
Was, wenn ich mir eine Anreise auch nicht leisten kann?
Wenn Du Kosten für die Anreise nicht bezahlen kannst, dann melde Dich bitte. Wir werden versuchen, Unterstützung zu organisieren. Die muss nicht finanzieller Art sein, sondern kann z.B. auch in Fahrgemeinschaften bestehen.
Wann und wie bezahle ich ein Angebot?
Die Anmeldung wird verbindlich, wenn Du Deinen Beitrag bzw. eine Anzahlung auf die unten angegebene Bankverbindung überweist.
Bei Tagesveranstaltungen ist der gesamte Beitrag mit der Anmeldung zu überweisen.
Bei Veranstaltungen mit bis zu 2 Übernachtungen ist eine Anzahlung von 50% des Beitrags bei der Anmeldung zu überweisen, der Rest des Beitrags kann in Bar während der Veranstaltung bezahlt werden.
Bei Veranstaltungen mit mehr als 2 Übernachtungen ist eine Anzahlung von 50% des Beitrags bei der Anmeldung zu überweisen, der Rest des Beitrags ist spätestens 4 Wochen vor dem Beginn der Veranstaltung zu überweisen.
Bei einem Rücktritt verfällt die Anzahlung.
Bei einem Rücktritt ab 4 Wochen vor Beginn einer Veranstaltung wird der gesamte Beitrag fällig, es sei denn es kann ein Teilnehmer von der Warteliste nachrücken.
Die Teilnahme an der Veranstaltung kann an eine andere geeignete Person übertragen werden.
Bei Begleitung oder anderen Einzelangeboten können individuelle Absprachen getroffen werden.
Kann ich eine Spendenquittung bekommen?
Leider nein, denn es handelt sich nicht um Spenden, sondern um Preise inkl. Mehrwertsteuer, die von Dir selbst festgelegt bzw. vorgeschlagen werden. Du bekommst in jedem Fall eine Rechnung/Quittung.

Die BANKVERBINDUNG:
Sparkasse Mainz * Jan Frerichs
Konto 1200 178 463 * BLZ 550 501 20
IBAN: DE88 5505 0120 1200 1784 63 BIC: MALADE51MNZ