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Rote Bete ist aus der Küche Osteuropas (Borschtsch) nicht wegzudenken. Wahrscheinlich sind meine slawischen Wurzeln der der Grund, warum mich dieses Wurzelgemüse so fasziniert.

Rote Bete ist ein sehr "ernstes" und erdiges Gemüse, gilt als "Blut bildend" und soll deshalb auch gut sein für werdende Mütter. Tatsächlich enthält Rote Bete viel Folsäure, was für die Entwicklung der embryonalen Wirbelsäule gut ist.

Rote Bete wurde schon vor 4000 Jahren angebaut, und verzehrt wurden sowohl die Wurzeln als auch die Blätter. Daher entwickelte sich aus den Vorläufern der heutigen Roten Bete auch der Mangold. Mangold und Rote Bete sind sozusagen alte Verwandte und gehören beide zur Familie der Gänsefußgewächse.

Ernten lässt sich die Rote Bete von Juli bis November. Man bekommt sie aber das ganze Jahr über eingekocht. Für dieses Rezept werden ganze Knollen benötigt. 

Rote Bete Carpaccio

2-3 Rote Beten
1/2 Zitrone
1/2 TL Salz
2 EL Zucker oder Honig
3 EL Olivenöl
Kapern
Parmesankäse am Stück
Pfeffer

Die gekochten und geschälten Roten Beten (siehe Tipps) - am besten mit einem Hobel - in hauchdünne Scheiben schneiden. Die Scheiben auf einer Platte verteilen.
Den Saft der halben Zitrone, Salz, Zucker/Honig vermischen und mit dem Olivenöl zu einer Marinade aufschlagen.
Die Kapern über die rote Bete verteilen und alles gleichmäßig mit der Marinade beträufeln.
Den Parmesankäse darüber hobeln und schließlich Pfeffern.

TIPPS

Die Rote Bete Vor dem Kochen von Blättern und Wurzeln befreien, aber die Knollen nicht verletzen, damit sie beim Kochen nicht "ausbluten".

Ungeschält in Salzwasser 45 Minuten gar kochen. Abkühlen lassen und die Haut abziehen.

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