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Die Würde der Untröstbarkeit

Nächstenliebe kommt gut an und Christen sind großartig darin, sich um Kranke, Arme und Ausgestoßene zu kümmern. Der Westen im Lebensrad erinnert aber daran, dass auch die Untröstlichkeit zum Leben gehört. Wie damit umgehen?

Barfuß im Herzen

Barfüßigkeit als spirituelle Haltung: Die Jünger Jesu sollten keine Kleidung zum Wechseln mitnehmen und »an den Füßen nur Sandalen« (Markus 6,9). Sie sollten also gehen ohne Absicherung, Vorratstaschen oder Geldbeutel, also: ohne Netz und doppelten Boden.

Zwischen den Welten

Wir leben in einer säkularisierten Welt. Keine religiöse Instanz hat mehr die Kontrolle über Gedanken und Leben der Menschen. Wenn Jesus über seine Jünger sagt “Sie sind nicht von der Welt”, was heißt das? Ist das die Aufforderung, eine Art elitären heiligen Rest zu bilden und sich – am besten noch Nase rümpfend – von der Welt abzuwenden? Manche Christen erwecken genau diesen Eindruck, leider …

Spirituelle Fruchtbarkeit

Gestern unterhielt ich mich mit einer Frau aus der Gemeinde. Sie sei ein spiritueller Mensch, sagt sie. Sie habe Kontakt zu (ihren) Engeln. Aber die Bibel? Das sei ihr zu ernst. Und Franz von Assisi? Zu katholisch-kirchlich. Sie glaube an Jesus und an Gott, sagt sie. Wozu brauche sie die Bibel, fragt sie. Sie habe ihren eigenen Glauben. Und ich fürchte, das Evangelium von diesem Sonntag wird das nicht ändern. Im Gegenteil.

Leben vor dem Tod

Manche denken, Heiligkeit sei nur etwas für Spezialisten. Allerheiligen und Allerseelen sind Feste, die uns daran erinnern, dass wir nicht die Zuschauer sind in einem göttlichen Theater. Wir sind die Helden der Geschichte. Was heißt aber “heilig sein” und wie geht das? Und wer kommt in den Himmel? Oder in die Hölle?

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