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Blasphemische Fleischlichkeit?

Der größte Irrweg des Christentums ist seine weit verbreitete und tiefsitzende Körperfeindlichkeit. Solange sie nicht überwunden wird, erleben wir nur ein beschränktes, blutleeres und menschenfeindliches Christentum. Das Lebensrad weist darauf hin, dass der Körper, Seele und Geist eine Einheit sind. Wie konnte das in Vergessenheit geraten?

Du BIST Christus

Das Christentum steckt praktisch noch in den Kinderschuhen, denn sehr oft ist die Radikalität und Universalität seiner Botschaft entweder nicht verstanden oder schlimmstenfalls sogar verfälscht worden. Viele Christen glauben in Wahrheit gar nicht an Christus, sondern an »die Kirche«, eine bestimmte Tradition oder was auch immer. Wenn man ihnen sagt, dass sie Christus SIND und SEIN sollen, halten sie es vermutlich sogar für Blasphemie.

Körperlichkeit

Jesus war alles andere als körperfeindlich. Und das gilt – wie gesagt – nicht nur für die Abgründe der Körperlichkeit, Schmerz und Leid, die er nicht gescheut hat. Tatsache ist, dass Jesus sich auch von Frauen berühren ließ und diese Begegnungen offensichtlich sehr wichtig für ihn waren.

Zwischen den Welten

Wir leben in einer säkularisierten Welt. Keine religiöse Instanz hat mehr die Kontrolle über Gedanken und Leben der Menschen. Wenn Jesus über seine Jünger sagt “Sie sind nicht von der Welt”, was heißt das? Ist das die Aufforderung, eine Art elitären heiligen Rest zu bilden und sich – am besten noch Nase rümpfend – von der Welt abzuwenden? Manche Christen erwecken genau diesen Eindruck, leider …

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