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Wahres Glück

Wir streben nach Glück und müssen uns doch ständig mit Unglück auseinandersetzen. Das fängt bei kleinen alltäglichen Dingen an, die nicht so laufen, wie wir es gerne hätten. Und umfasst auch Schreckliches: Was soll man jemandem, der ein Kind verloren hat, todkrank oder sonstwie gescheitert ist, über das Glück sagen? Aber wollte jemand behaupten, sie könnten nie mehr glücklich sein? Das wäre ja noch schrecklicher.

Wir brauchen Älteste

Wir besitzen so viel Wissen wie nie zuvor, aber das allein hilft offenbar nicht, um Gemeinschaft zu bilden und Spaltung zu heilen. Wir brauchen auch Weisheit. Denn Menschen kommen nicht von allein zu Selbstbewusstsein, Mitgefühl, Verantwortung und Reife. Deshalb brauchen wir dringend Älteste, wenn wir überleben wollen.

Mit dem Schatten tanzen

Da stößt ein Mann aus heiterem Himmel und ohne erkennbaren Grund eine Mutter und ihren achtjährigen Sohn vom Bahnsteig. Die Mutter kann sich gerade noch retten. Der Junge wird überrollt und stirbt. Was für eine grauenhafte Tat. So eine Nachricht konfrontiert uns mit einer abgründigen Realität: Das Leben ist auch unsicher, bedroht und kann jederzeit zerbrechen oder zerbrochen werden. Wie gehen wir damit um?

Alles beginnt im Körper

»Kümmere dich um deinen Körper. Es ist der einzige Ort, den du zum Leben hast.« Aber wer ist eigentlich dieses »Ich«, das da im Körper »wohnt« und ihn unter Umständen sogar als Gefängnis empfinden kann? Damit ist die Frage berührt, in welcher Beziehung Seele und Körper stehen. Das ist nicht nur ein umstrittenes Geheimnis unserer Existenz, von der Antwort hängt inzwischen nichts weniger als die Zukunft unseres Planeten ab.

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