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Gute Nachrichten für
Stadteremiten und Weltretter

Die Kunst des Urteilens

Die Kunst des Urteilens

Jesus bewahrt eine verurteilte Sünderin vor der Strafe. Er stellt mit seinem Verhalten das Gesetz in Frage. Er gefährdet die sichere Unterscheidung zwischen gut und böse, heilig und profan, richtig und falsch. Er sprengt alle Grenzen der Autorität und der Hierarchie und des Patriarchalen. Eine Radikalität, die bis heute provoziert …

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Frucht bringen

Niemand würde bestreiten, dass es erstrebenswert ist, das Leben zur Blüte zu bringen: Die eigenen Ziele verwirklichen, aufrecht gehen, strahlen, erfolgreich sein. Das sollten wir jedem wünschen. Allerdings verwechseln manche die Blüte mit der Frucht. Die Blüte ist nicht das Ziel. Sie muss verwelken, damit die Frucht sich entwickeln kann.

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Gewissheit

Wer »in die Wüste« geht, begibt sich auf unsicheres Terrain. Eine Übung, die sich in vielen Kulturen und Traditionen findet, und die dazu dient, Zugang zu tiefer innerer Gewissheit zu finden. Über sich selbst, über Berufung, den eigenen Platz und die Gabe für die Welt. Allerdings hat diese Gewissheit kaum etwas mit Wissen zu tun. Viel mehr aber mit Mut, Vertrauen und Hingabe.

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Feindschaften »pflegen«

Jesus hat Feindesliebe gepredigt, aber es wäre ein Missverständnis, anzunehmen, er habe damit sagen wollen, dass Feindschaft per se um jeden Preis zu meiden sei. Jesus war nicht naiv. Und es wäre einfach dumm, jenen, die einem an den Kragen wollen, diesen einfach nur unterwürfig hinzuhalten. So kommen wir nicht weiter.

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In die Tiefe gehen

»Du musst Dein Leben ändern« – das ist das moderne Motto zahlloser Ratgeber, Businessberater und Lifecoaches. Sie fordern uns an jeder Ecke, mehr rauszuholen aus dem Leben. Dabei bräuchten wir Menschen, die uns zeigen, wie wir wirklich wachsen und »in die Tiefe« gehen können.

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Courage

Die Angst, getrennt zu sein und nicht dazuzugehören, ist mächtig. Sie beeinflusst fast alles, was wir tun. Was aber zeichnet jene Menschen aus, die sich dennoch verbunden und zugehörig fühlen? Was ist das Geheimnis ihres Selbstwertgefühls?

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Freiheit kommt von innen

»Warum, wenn Gottes Welt doch so groß ist, bist du ausgerechnet in einem Gefängnis eingeschlafen?«, fragt der große Sufi-Meister Rumi. Vermutlich, weil uns das Gefängnis sicherer erscheint. Wir ertragen lieber die gewohnte Unfreiheit, als die Türe zu öffnen und hinauszugehen.
Was hindert uns daran, aufzuwachen?

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In der Wüste

In der Bibel heißt die Wüste »eremos«. Wir übersetzen das meist mit »einsamer Ort«. Es ist jener Ort, wo Johannes der Täufer auftritt. Jener Ort, an den sich Jesus immer wieder zurückzieht und wohin ihm die Menschen folgen. Was wir brauchen könnten, ist ein neuer Aufbruch in den Eremos: Stadteremiten und Gottsucherinnen, die in den Wüsten dieser Welt Manna-Gruppen bilden und die Utopie vom Reich Gottes leben …

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Realität

Eine facebook-Freundin, Franziskanerin im OFS wie ich, jubelt auf ihrer Seite über den neuen brasilianischen Präsidenten. Wie aber kann ein Christ jemandem applaudieren, der abfällig über Frauen, Schwarze und Schwule spricht und zugleich an den Gott Jesu glauben? Was soll das für ein Gott sein, der Sexismus, Rassismus und Ausgrenzung befürwortet? Es gibt eine Erklärung dafür …

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Entkolonisierung der Seelen

Wir betrachten Spiritualität als reine Privatsache. Etwas Individuelles. Und suchen nach »inneren« Lösungen für Probleme wie Stress, Depression usw. Deshalb verkaufen sich spirituelle Wellnessprodukte wunderbar. Sie lindern die Symptome. Aber Symptombekämpfung greift bekanntlich nicht an die Ursache eines Problems.

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Spiritualität nach unten

Wie komme ich zu Reichtum, Gesundheit und glücklichen Beziehungen? Viele Regalmeter füllen die Ratgeberbücher, die den Weg dorthin weisen. Die meisten vertreten eine »Spiritualität nach oben«, die in der Überzeugung wurzelt, wir könnten »es« machen. Aber es gibt einen anderen Weg …

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Intimität

Dass wir sexuelle Wesen sind, bedeutet im Kern, dass wir uns als ergänzungsbedürftig erfahren. Daher übt die Sexualität eine solche Faszination aus. Sie verheißt und ermöglicht, die ersehnte Ganzheit zu erreichen. Gesetze helfen dabei wenig.

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Haben oder Sein

Nur wer nichts besitzt, dem kann alles geschenkt werden. Das ist die Armut Jesu und die Armut, die Franz von Assisi suchte. Es geht dabei allerdings nicht darum, möglichst alles »Materielle« oder »Weltliche« zu meiden. Es geht darum, jeglichen »Besitzanspruch« loszulassen.

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Das Herz aller Dinge

Die franziskanische Spiritualität sieht Christus in allem Lebendigen. Das stellt das herrschende materialistische Paradigma radikal in Frage. Was wäre heute anders, wenn Flüsse, Berge, Wälder, die ganze Erde nicht als Objekt, sondern als Subjekt betrachtet würden und folglich als »juristische Person«, wie der Whanganui-Fluss in Neuseeland?

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Freimut

Kürzlich fiel mir ein altes Buch in die Hände mit dem Titel »Die Lügner«. Der Psychiater M. Scott Peck schildert darin einige erschütternde Fälle aus seiner Praxis, die alle eines gemeinsam haben: Die Menschen, um die es geht, beschreibt er als »bösartig«. Was ihnen fehlt, ist Freimut. Die Frage ist, wann und warum diese Fähigkeit verloren gegangen ist. Und was für Menschen gilt, gilt auch für Institutionen.

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Innere Gehörlosigkeit

Wenn es keine Verbindung mehr gibt von äußerer und innerer Wirklichkeit. Wenn wir innerlich ganz anders fühlen, als es uns nach außen auszudrücken möglich ist. Das ist innere Gehörlosigkeit. Und wenn wir nicht mehr von Herzen hören und sprechen können, bringen wir über kurz oder lang auch andere Herzen zum Schweigen. Unsere ganze Welt wird dann taub und stumm.

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Nicht(s) ausschließen

Früher oder später geht es in Gruppen darum, wer dazugehört und wer nicht. Wir können uns besser fühlen als andere, weil wir den Rasen in unserem Vorgarten kurz halten oder weil wir vegan essen. Genau diesen Mechanismus aber will Jesus aufbrechen.

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Ein (anderes) Mission Manifest

Immer mehr Menschen treten aus der Kirche aus. Deutschland ist Missionsland, heißt es neuerdigs. Aber Achtung: Jene, die bleiben, laufen Gefahr, Jesus und Gott und letztlich auch die Kirche zu verraten, indem sie all das »sichern« wollen. Wie also könnte ein missionarischer Weg heute im Geist des Evangeliums aussehen?

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Voneinander leben

Ist das Universum ein freundlicher Ort? Laut Albert Einstein ist das die wichtigste Frage, die sich ein Mensch im Leben stellen kann. Dass die Antwort bei Jesus etwas mit »Essen und Trinken« zu tun hat, verwundert nicht.

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Lebendiges Brot

Brot ist ein uraltes Symbol für das Leben. Es hat sich tief in unser Bewusstsein eingegraben. Unser kulinarischer Kosmos in Europa und aller europäisch geprägten Kulturkreise ist ohne Brot nicht vorstellbar.

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Den Hunger stillen

Wenn es das Brot an sich wäre, das uns glücklich machte, dann müssten wir im Westen die glücklichsten Menschen der Welt sein. Denn nie zuvor stand so viel Nahrung zur Verfügung. Wir werfen sogar weg, was zu viel ist. Und dennoch gelingt es nicht, alle satt zu machen. So hungern die einen seelisch und die anderen körperlich.

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Frucht bringen

Niemand würde bestreiten, dass es erstrebenswert ist, das Leben zur Blüte zu bringen: Die eigenen Ziele verwirklichen, aufrecht gehen, strahlen, erfolgreich sein. Das sollten wir jedem wünschen. Allerdings verwechseln manche die Blüte mit der Frucht. Die Blüte ist nicht das Ziel. Sie muss verwelken, damit die Frucht sich entwickeln kann.

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Gewissheit

Wer »in die Wüste« geht, begibt sich auf unsicheres Terrain. Eine Übung, die sich in vielen Kulturen und Traditionen findet, und die dazu dient, Zugang zu tiefer innerer Gewissheit zu finden. Über sich selbst, über Berufung, den eigenen Platz und die Gabe für die Welt. Allerdings hat diese Gewissheit kaum etwas mit Wissen zu tun. Viel mehr aber mit Mut, Vertrauen und Hingabe.

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Feindschaften »pflegen«

Jesus hat Feindesliebe gepredigt, aber es wäre ein Missverständnis, anzunehmen, er habe damit sagen wollen, dass Feindschaft per se um jeden Preis zu meiden sei. Jesus war nicht naiv. Und es wäre einfach dumm, jenen, die einem an den Kragen wollen, diesen einfach nur unterwürfig hinzuhalten. So kommen wir nicht weiter.

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In die Tiefe gehen

»Du musst Dein Leben ändern« – das ist das moderne Motto zahlloser Ratgeber, Businessberater und Lifecoaches. Sie fordern uns an jeder Ecke, mehr rauszuholen aus dem Leben. Dabei bräuchten wir Menschen, die uns zeigen, wie wir wirklich wachsen und »in die Tiefe« gehen können.

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Courage

Die Angst, getrennt zu sein und nicht dazuzugehören, ist mächtig. Sie beeinflusst fast alles, was wir tun. Was aber zeichnet jene Menschen aus, die sich dennoch verbunden und zugehörig fühlen? Was ist das Geheimnis ihres Selbstwertgefühls?

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Freiheit kommt von innen

»Warum, wenn Gottes Welt doch so groß ist, bist du ausgerechnet in einem Gefängnis eingeschlafen?«, fragt der große Sufi-Meister Rumi. Vermutlich, weil uns das Gefängnis sicherer erscheint. Wir ertragen lieber die gewohnte Unfreiheit, als die Türe zu öffnen und hinauszugehen.
Was hindert uns daran, aufzuwachen?

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In der Wüste

In der Bibel heißt die Wüste »eremos«. Wir übersetzen das meist mit »einsamer Ort«. Es ist jener Ort, wo Johannes der Täufer auftritt. Jener Ort, an den sich Jesus immer wieder zurückzieht und wohin ihm die Menschen folgen. Was wir brauchen könnten, ist ein neuer Aufbruch in den Eremos: Stadteremiten und Gottsucherinnen, die in den Wüsten dieser Welt Manna-Gruppen bilden und die Utopie vom Reich Gottes leben …

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Realität

Eine facebook-Freundin, Franziskanerin im OFS wie ich, jubelt auf ihrer Seite über den neuen brasilianischen Präsidenten. Wie aber kann ein Christ jemandem applaudieren, der abfällig über Frauen, Schwarze und Schwule spricht und zugleich an den Gott Jesu glauben? Was soll das für ein Gott sein, der Sexismus, Rassismus und Ausgrenzung befürwortet? Es gibt eine Erklärung dafür …

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Entkolonisierung der Seelen

Wir betrachten Spiritualität als reine Privatsache. Etwas Individuelles. Und suchen nach »inneren« Lösungen für Probleme wie Stress, Depression usw. Deshalb verkaufen sich spirituelle Wellnessprodukte wunderbar. Sie lindern die Symptome. Aber Symptombekämpfung greift bekanntlich nicht an die Ursache eines Problems.

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Willkommen im Eremos!

Eremos ist Griechisch und bedeutet »Wüste«, »einsamer Ort«, »Wildnis«. Eremos ist dort, wo »der Dornbusch brennt«. Stadteremiten und Weltretter, Gottsucherinnen und Aktivistinnen finden hier Wegzehrung, »Manna«,  Nahrung für die Seele: Impulse für eine zeitgemäße, kraftvolle und geerdete Spiritualität.

Jan Frerichs ofs
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Hey, ich bin Jan.
Lange glaubte ich, mir Gemeinschaft und Akzeptanz verdienen zu müssen. Indem ich alles »richtig« mache oder etwas Besonderes schaffe. Heute weiß ich, dass ich frei bin. Ich folge meinem Herzen. Und ich gehe den franziskanischen Weg als Stadteremit. 2012 habe ich die Franziskanische Lebensschule gegründet, um etwas davon weiter zu geben und andere ein Stück zu begleiten.
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