MACH DAS LEBEN, DAS DU HAST,
ZU DEM, WAS DU WILLST.

24h-DRAUSSEN

18. – 23. Juni 2019 +++ Marienthal, Rheingau
Die Schöpfung ist immer im Übergang. Und so sind es auch wir. Veränderungen lassen uns wachsen.
24h-DRAUSSEN dienen dazu, Übergänge bewusst zu gestalten. Die Natur ist dabei die erste Lehrerin.
Wohin willst du aufbrechen?

barfuß im Herzen

NATUR- UND STRASSENEXERZITIEN
19. – 22. September 2019 +++ Hofheim, Taunus
Natur und Straße sind das franziskanische Basislager. Dort lebte Franz von Assisi.
Er fand Gott in der Wildnis und an urbanen Orten der Armut und Ausgrenzung.
Dieser Spur folgen wir “barfuß um Herzen”.

EXERZITIEN IM ALLTAG

8. März – 12. April 2019 +++ Bingen am Rhein
Es gibt einen Ort »in uns«, dort ist Frieden. Das ist »die Kammer«, von der Jesus spricht.
Dort sollen wir beten. Wir sollen an diesem Ort immer mehr heimisch werden.
Diese Exerzitien helfen dabei – mitten im Alltag.

FREUNDESKREIS

2. Sonntag im Monat +++ Bingen am Rhein
Gemeinsam statt einsam. Kein spiritueller Weg geht ohne Gemeinschaft.
Die Übung: Von Herzen sprechen, von Herzen hören.

SING ALONG

Dienstags 19.30h +++ Kräuterkirche Bingen
Musik ist die Sprache der Seele. Der Sing Along der “Sprachkurs” dazu.
Für Anfänger und Fortgeschrittene. Einfach mitmachen.

SING ALONG – KERZENSCHEINKONZERT

Sonntag, 2. Dezember 2018 +++ Kräuterkirche, Bingen am Rhein
Ein musikalischer Spaziergang bei Kerzenschein. Zum Seele baumeln lassen.
Wie in Taizé, nur etwas rustikaler: Einfache, meditative Lieder und Gesänge.
Zum Einstimmen nach Lust und Laune.

WALK ALONG

Samstag, 23. März 2019 +++ Morgenbachtal, Trechtingshausen
Immer schon sind Menschen mit wesentlichen Fragen in die Natur gegangen.
Die Schöpfung hilft, den eigenen Standpunkt zu klären. Sie schafft Zugang zu innerem Wissen.

WALK ALONG für Männer

Samstag, 24. August 2019 +++ Morgenbachtal, Trechtingshausen
Ein Wüstentag für Männer. Wir wandern zur alten Keltensiedlung im Morgenbachtal.
Von dort gehen alle in ihre persönliche Auszeit.

DU SELBST
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Impulse für Stadteremiten.

 

Realität

Eine facebook-Freundin, Franziskanerin im OFS wie ich, jubelt auf ihrer Seite über den neuen brasilianischen Präsidenten. Wie aber kann ein Christ jemandem applaudieren, der abfällig über Frauen, Schwarze und Schwule spricht und zugleich an den Gott Jesu glauben? Was soll das für ein Gott sein, der Sexismus, Rassismus und Ausgrenzung befürwortet? Es gibt eine Erklärung dafür …

Entkolonisierung der Seelen

Wir betrachten Spiritualität als reine Privatsache. Etwas Individuelles. Und suchen nach »inneren« Lösungen für Probleme wie Stress, Depression usw. Deshalb verkaufen sich spirituelle Wellnessprodukte wunderbar. Sie lindern die Symptome. Aber Symptombekämpfung greift bekanntlich nicht an die Ursache eines Problems.

Spiritualität nach unten

Wie komme ich zu Reichtum, Gesundheit und glücklichen Beziehungen? Viele Regalmeter füllen die Ratgeberbücher, die den Weg dorthin weisen. Die meisten vertreten eine »Spiritualität nach oben«, die in der Überzeugung wurzelt, wir könnten »es« machen. Aber es gibt einen anderen Weg …

Intimität

Dass wir sexuelle Wesen sind, bedeutet im Kern, dass wir uns als ergänzungsbedürftig erfahren. Daher übt die Sexualität eine solche Faszination aus. Sie verheißt und ermöglicht, die ersehnte Ganzheit zu erreichen. Gesetze helfen dabei wenig.

Haben oder Sein

Nur wer nichts besitzt, dem kann alles geschenkt werden. Das ist die Armut Jesu und die Armut, die Franz von Assisi suchte. Es geht dabei allerdings nicht darum, möglichst alles »Materielle« oder »Weltliche« zu meiden. Es geht darum, jeglichen »Besitzanspruch« loszulassen.

Das Herz aller Dinge

Die franziskanische Spiritualität sieht Christus in allem Lebendigen. Das stellt das herrschende materialistische Paradigma radikal in Frage. Was wäre heute anders, wenn Flüsse, Berge, Wälder, die ganze Erde nicht als Objekt, sondern als Subjekt betrachtet würden und folglich als »juristische Person«, wie der Whanganui-Fluss in Neuseeland?

Freimut

Kürzlich fiel mir ein altes Buch in die Hände mit dem Titel »Die Lügner«. Der Psychiater M. Scott Peck schildert darin einige erschütternde Fälle aus seiner Praxis, die alle eines gemeinsam haben: Die Menschen, um die es geht, beschreibt er als »bösartig«. Was ihnen fehlt, ist Freimut. Die Frage ist, wann und warum diese Fähigkeit verloren gegangen ist. Und was für Menschen gilt, gilt auch für Institutionen.

Innere Gehörlosigkeit

Wenn es keine Verbindung mehr gibt von äußerer und innerer Wirklichkeit. Wenn wir innerlich ganz anders fühlen, als es uns nach außen auszudrücken möglich ist. Das ist innere Gehörlosigkeit. Und wenn wir nicht mehr von Herzen hören und sprechen können, bringen wir über kurz oder lang auch andere Herzen zum Schweigen. Unsere ganze Welt wird dann taub und stumm.

Nicht(s) ausschließen

Früher oder später geht es in Gruppen darum, wer dazugehört und wer nicht. Wir können uns besser fühlen als andere, weil wir den Rasen in unserem Vorgarten kurz halten oder weil wir vegan essen. Genau diesen Mechanismus aber will Jesus aufbrechen.

Ein (anderes) Mission Manifest

Immer mehr Menschen treten aus der Kirche aus. Deutschland ist Missionsland, heißt es neuerdigs. Aber Achtung: Jene, die bleiben, laufen Gefahr, Jesus und Gott und letztlich auch die Kirche zu verraten, indem sie all das »sichern« wollen. Wie also könnte ein missionarischer Weg heute im Geist des Evangeliums aussehen?

Voneinander leben

Ist das Universum ein freundlicher Ort? Laut Albert Einstein ist das die wichtigste Frage, die sich ein Mensch im Leben stellen kann. Dass die Antwort bei Jesus etwas mit »Essen und Trinken« zu tun hat, verwundert nicht.

Lebendiges Brot

Brot ist ein uraltes Symbol für das Leben. Es hat sich tief in unser Bewusstsein eingegraben. Unser kulinarischer Kosmos in Europa und aller europäisch geprägten Kulturkreise ist ohne Brot nicht vorstellbar.

Den Hunger stillen

Wenn es das Brot an sich wäre, das uns glücklich machte, dann müssten wir im Westen die glücklichsten Menschen der Welt sein. Denn nie zuvor stand so viel Nahrung zur Verfügung. Wir werfen sogar weg, was zu viel ist. Und dennoch gelingt es nicht, alle satt zu machen. So hungern die einen seelisch und die anderen körperlich.

Wunder der Solidarität

Es braucht kein übernatürliches Wunder, um die Brotvermehrung zu erklären. Wenn alle dem Beispiel Jesu und seiner Jünger folgen und das zur Verfügung stellen, was sie als Vorrat mitgenommen haben, so gibt es mehr als genug für alle. Die wundersame Brotvermehrung ist ein Wunder der Solidarität.

Schafe und Hirten

Was wir brauchen, sind Hirten, die uns in die Selbstverantwortung führen. Wer lehrt uns, unsere individuelle Gabe zu unterscheiden und einzubringen? Wer bringt uns dahin, unser Potenzial zu entfalten? Wer sind die Menschen, die die Gemeinschaft halten und uns lehren, ein Teil zu sein?

Barfuß im Herzen

Barfüßigkeit als spirituelle Haltung: Die Jünger Jesu sollten keine Kleidung zum Wechseln mitnehmen und »an den Füßen nur Sandalen« (Markus 6,9). Sie sollten also gehen ohne Absicherung, Vorratstaschen oder Geldbeutel, also: ohne Netz und doppelten Boden.

Die Gaben strahlen lassen

Jesus konnte in seiner Heimat kein Wunder wirken, weil er nicht akzeptiert wurde. Diese Geschichte spiegelt, was viele Menschen in ihrem Leben erfahren: Die Familie – oder etwas weiter gefasst: der Clan – hilft nicht, die eigene Berufung zu finden und zu leben, sondern hindert eher noch daran.

Gottes Kinder

Die Beschäftigung mit dem inneren Kind ist eine wichtige Arbeit. Denn nur wer innerlich klar ist, kreist nicht mehr pausenlos um sich selbst und seine Minderwertigkeits- oder Allmachtsvorstellungen, die beide Ausdruck der eigenen (kindlichen) Bedürftigkeit sind.

Vaterherz

Johannes der Täufer erinnert uns Männer daran, dass wir nicht unser ganzes Potenzial schöpfen, wenn wir unsere Identität auf Macht und Status oder Gewalt reduzieren.

Bildung ist Reifung

Jesus vertraut in seiner Lehre auf universelle Gesetze des Lebens, und das heißt: des Wandels und der Entwicklung. Vielleicht ist das zu selten bedacht worden in der Geschichte.