Entkolonisierung der Seelen

Entkolonisierung der Seelen

Wir betrachten Spiritualität als reine Privatsache. Etwas Individuelles. Und suchen nach »inneren« Lösungen für Probleme wie Stress, Depression usw. Deshalb verkaufen sich spirituelle Wellnessprodukte wunderbar. Sie lindern die Symptome. Aber Symptombekämpfung greift bekanntlich nicht an die Ursache eines Problems.

Nicht(s) ausschließen

Nicht(s) ausschließen

Früher oder später geht es in Gruppen darum, wer dazugehört und wer nicht. Wir können uns besser fühlen als andere, weil wir den Rasen in unserem Vorgarten kurz halten oder weil wir vegan essen. Genau diesen Mechanismus aber will Jesus aufbrechen.

Heiliger Zorn

Heiliger Zorn

Kann Jesus zornig sein? Er kann. Das zeigt das Evangelium von diesem Sonntag. Erlauben wir uns, zornig zu sein? Das Problem ist dabei nicht der Zorn selbst, sondern die Frage, wie wir unser aggressives Potenzial fruchtbar machen können.

Dem Geist Raum geben

Dem Geist Raum geben

Die Versuchung der christlichen – und eigentlich jeder – Tradition ist es, das Wirken des Geistes mit Macht kontrollieren zu wollen, ihn sozusagen zu domestizieren. An die Stelle des unverfügbaren Wirkens des Heiligen Geistes tritt dann der Versuch, spirituell »erfolgreich« zu sein.

Der wilde Gott

Der wilde Gott

Die negative Bewertung von allem »Wildfremden« hat in den vergangenen Jahrhunderten unser Selbst- und Weltbild bestimmt. Dabei ist die wilde Natur die allererste Adresse, um Gott zu begegnen.

Gottes Lämmer

Gottes Lämmer

Das mit dem »Lamm Gottes!« ist oft missverstanden worden. Jesus ist nicht unser Sündenbock.

Nicht perfekt

Nicht perfekt

Jesus fordert einen reichen Jüngling auf, seinen Reichtum aufzugeben. Wieso ist aber im griechischen Text von einem Jüngling gar nicht die Rede? Worum geht es da wirklich?

Laudato si’

Laudato si’

Laudato si’ – Sei gepriesen … ist der Anfang des Sonnengesangs. So beginnt auch die Enzyklika von Papst Franziskus, die erste Öko-Enzyklika und ein wichtiger Beitrag zur Erneuerung der Schöpfungsspiritualität. Für alle, denen der ganze Text zu lang ist, oder die sich einen Überblick verschaffen wollen, gibt es hier eine große Sammlung von Zitaten.

Ihr lieben Schafe …

Ihr lieben Schafe …

Ihr lieben Schafe! Wie schön ist es, zu sehen, wie ihr den Herrn verherrlicht, indem Ihr immer beieinander bleibt und eine Einheit bildet. Aber, liebe Schafe, es reicht nicht, sich bloß als Teil der Herde zu fühlen und ganz darauf zu verlassen …

Die Macht des Schöpfers

Die Macht des Schöpfers

Es gibt diese Momente, in denen ein Bild mehr sagt, als tausend Worte. So wie das Foto von dem Sonnenuntergang im Hochland von Peru. Der Blick scheint frei auf das Große und Ganze auf: Hinter der Schöpfung lässt sich die Macht des Schöpfers erahnen. Aber was für eine Macht ist das?