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Du BIST Christus

Das Christentum steckt praktisch noch in den Kinderschuhen, denn sehr oft ist die Radikalität und Universalität seiner Botschaft entweder nicht verstanden oder schlimmstenfalls sogar verfälscht worden. Viele Christen glauben in Wahrheit gar nicht an Christus, sondern an »die Kirche«, eine bestimmte Tradition oder was auch immer. Wenn man ihnen sagt, dass sie Christus SIND und SEIN sollen, halten sie es vermutlich sogar für Blasphemie.

Heidnische Wurzeln

Das Lebensrad, mit dem wir in unseren Angeboten arbeiten, ist keine katholische Erfindung. Und es gibt zahlreiche solche Radmodelle, die alle eines gemeinsam haben: Ihre Wurzeln liegen nicht im Christentum. Es gibt Menschen, die damit ein Problem haben. Sie fragen: Ist das überhaupt katholisch? Ist das nicht heidnisch? Vermutlich verwechseln sie Religion und Spiritualität.

Gewissheit

Wer »in die Wüste« geht, begibt sich auf unsicheres Terrain. Eine Übung, die sich in vielen Kulturen und Traditionen findet, und die dazu dient, Zugang zu tiefer innerer Gewissheit zu finden. Über sich selbst, über Berufung, den eigenen Platz und die Gabe für die Welt. Allerdings hat diese Gewissheit kaum etwas mit Wissen zu tun. Viel mehr aber mit Mut, Vertrauen und Hingabe.

Entkolonisierung der Seelen

Wir betrachten Spiritualität als reine Privatsache. Etwas Individuelles. Und suchen nach »inneren« Lösungen für Probleme wie Stress, Depression usw. Deshalb verkaufen sich spirituelle Wellnessprodukte wunderbar. Sie lindern die Symptome. Aber Symptombekämpfung greift bekanntlich nicht an die Ursache eines Problems.

Nicht(s) ausschließen

Früher oder später geht es in Gruppen darum, wer dazugehört und wer nicht. Wir können uns besser fühlen als andere, weil wir den Rasen in unserem Vorgarten kurz halten oder weil wir vegan essen. Genau diesen Mechanismus aber will Jesus aufbrechen.

Heiliger Zorn

Kann Jesus zornig sein? Er kann. Das zeigt das Evangelium von diesem Sonntag. Erlauben wir uns, zornig zu sein? Das Problem ist dabei nicht der Zorn selbst, sondern die Frage, wie wir unser aggressives Potenzial fruchtbar machen können.

Dem Geist Raum geben

Die Versuchung der christlichen – und eigentlich jeder – Tradition ist es, das Wirken des Geistes mit Macht kontrollieren zu wollen, ihn sozusagen zu domestizieren. An die Stelle des unverfügbaren Wirkens des Heiligen Geistes tritt dann der Versuch, spirituell »erfolgreich« zu sein.

Der wilde Gott

Die negative Bewertung von allem »Wildfremden« hat in den vergangenen Jahrhunderten unser Selbst- und Weltbild bestimmt. Dabei ist die wilde Natur die allererste Adresse, um Gott zu begegnen.

Nicht perfekt

Jesus fordert einen reichen Jüngling auf, seinen Reichtum aufzugeben. Wieso ist aber im griechischen Text von einem Jüngling gar nicht die Rede? Worum geht es da wirklich?

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