Auferstehung, bitte!

Nein, mir ist nicht nach Ostern zumute. Mehr als 76000 Menschen in Deutschland sind mit und an Corona gestorben. Weltweit sind es bald drei Millionen. Und das ist ja nicht das einzige Unheil. Tatsächlich ist es ein Tropfen auf den heißen Stein des weltweiten Leidens, der Ungerechtigkeit und himmelschreienden Grausamkeiten, die Menschen einander und ihrer Mitwelt antun. Selbst wenn wir also könnten: Wie sollten wir angesichts dieser Tatsachen überhaupt Auferstehung feiern?

In den Kokon gehen

Das Leben ist kein zu lösendes Problem. Es ist ein Mysterium, das gelebt werden will. Die Erfahrung des Kokons gehört dazu, weil wir sonst nicht wachsen können. Im Kokon begegnen wir Christus, der uns durch alle Wandlungsprozesse des Lebens begleitet. In der westlichen Kultur ist diese Weisheit des »Kokons« allerdings verlorengegangen.

Auferstehung ist eine Haltung

Auferstehung ist nichts Übernatürliches. Sie ist Teil der Schöpfung. Und sie beginnt eben nicht erst, wenn alles perfekt ist. Sie schließt vielmehr alles Verwundete mit ein und geschieht »durch« die Wunden hindurch …

Gottes Kinder

Die Beschäftigung mit dem inneren Kind ist eine wichtige Arbeit. Denn nur wer innerlich klar ist, kreist nicht mehr pausenlos um sich selbst und seine Minderwertigkeits- oder Allmachtsvorstellungen, die beide Ausdruck der eigenen (kindlichen) Bedürftigkeit sind.

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