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Was tust du, wenn du nicht betest?

Jesus fordert dazu auf »allezeit« zu beten und Paulus sagt: »Betet ohne Unterlass«. Nun kann das schlecht bedeuten, dass wir den ganzen Tag auf dem Meditationshocker zubringen oder mit gefalteten Händen und gesenktem Haupt herumlaufen. Was also soll dieser Auftrag bedeuten, wie soll das gehen und was soll das bringen?

Gewissheit

Wer »in die Wüste« geht, begibt sich auf unsicheres Terrain. Eine Übung, die sich in vielen Kulturen und Traditionen findet, und die dazu dient, Zugang zu tiefer innerer Gewissheit zu finden. Über sich selbst, über Berufung, den eigenen Platz und die Gabe für die Welt. Allerdings hat diese Gewissheit kaum etwas mit Wissen zu tun. Viel mehr aber mit Mut, Vertrauen und Hingabe.

Courage

Die Angst, getrennt zu sein und nicht dazuzugehören, ist mächtig. Sie beeinflusst fast alles, was wir tun. Was aber zeichnet jene Menschen aus, die sich dennoch verbunden und zugehörig fühlen? Was ist das Geheimnis ihres Selbstwertgefühls?

In der Wüste

In der Bibel heißt die Wüste »eremos«. Wir übersetzen das meist mit »einsamer Ort«. Es ist jener Ort, wo Johannes der Täufer auftritt. Jener Ort, an den sich Jesus immer wieder zurückzieht und wohin ihm die Menschen folgen. Was wir brauchen könnten, ist ein neuer Aufbruch in den Eremos: Stadteremiten und Gottsucherinnen, die in den Wüsten dieser Welt Manna-Gruppen bilden und die Utopie vom Reich Gottes leben …

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