Wie Du Schuldgefühle in Freiheit und Selbstvertrauen verwandelst …

Wie sähe eine Welt aus, in der es keine Schuldgefühle gibt? Manche Leute würden wahrscheinlich sagen, das sei eine sehr gefährliche Vorstellung: Wo kämen wir denn da hin? Würde dann nicht alles beliebig? Ich sage: Wir brauchen weniger Schuldgefühle und mehr Vergebung, denn nur so können wir uns entwickeln und wachsen. Und es ist oft viel schwerer, sich selbst zu vergeben, als anderen. Ein paar Gedanken dazu aus der eigenen Erfahrung und Weltsicht: Willkommen zu Podcast-Folge #11.

Was tust du, wenn du nicht betest?

Jesus fordert dazu auf »allezeit« zu beten und Paulus sagt: »Betet ohne Unterlass«. Nun kann das schlecht bedeuten, dass wir den ganzen Tag auf dem Meditationshocker zubringen oder mit gefalteten Händen und gesenktem Haupt herumlaufen. Was also soll dieser Auftrag bedeuten, wie soll das gehen und was soll das bringen?

Feindschaften »pflegen«

Jesus hat Feindesliebe gepredigt, aber es wäre ein Missverständnis, anzunehmen, er habe damit sagen wollen, dass Feindschaft per se um jeden Preis zu meiden sei. Jesus war nicht naiv. Und es wäre einfach dumm, jenen, die einem an den Kragen wollen, diesen einfach nur unterwürfig hinzuhalten. So kommen wir nicht weiter.

Freiheit kommt von innen

»Warum, wenn Gottes Welt doch so groß ist, bist du ausgerechnet in einem Gefängnis eingeschlafen?«, fragt der große Sufi-Meister Rumi. Vermutlich, weil uns das Gefängnis sicherer erscheint. Wir ertragen lieber die gewohnte Unfreiheit, als die Türe zu öffnen und hinauszugehen.
Was hindert uns daran, aufzuwachen?

Bildung ist Reifung

Jesus vertraut in seiner Lehre auf universelle Gesetze des Lebens, und das heißt: des Wandels und der Entwicklung. Vielleicht ist das zu selten bedacht worden in der Geschichte.

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