Der Unordnung trauen

»Sei ordentlich«, »räum’ auf« und ähnliche Antreiber lassen uns glauben, Ordnung sei gut – Unordnung sei schlecht. In Wahrheit geht es nicht ohne Unordnung: Ohne sie keine Kreativität, ohne sie kein Leben. Auch der Weihnachtsfrieden hat eine Schattenseite, ohne die es Weihnachten gar nicht gäbe.

Den Hunger stillen

Wenn es das Brot an sich wäre, das uns glücklich machte, dann müssten wir im Westen die glücklichsten Menschen der Welt sein. Denn nie zuvor stand so viel Nahrung zur Verfügung. Wir werfen sogar weg, was zu viel ist. Und dennoch gelingt es nicht, alle satt zu machen. So hungern die einen seelisch und die anderen körperlich.

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