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Das wahre Glück und das “UND”

Wir streben nach Glück und müssen uns doch ständig mit Unglück auseinandersetzen. Das fängt bei kleinen alltäglichen Dingen an, die nicht so laufen, wie wir es gerne hätten. Und umfasst auch Schreckliches: Was soll man jemandem, der ein Kind verloren hat, todkrank oder sonstwie gescheitert ist, über das Glück sagen? Aber wollte jemand behaupten, sie könnten nie mehr glücklich sein? Das wäre ja noch schrecklicher.

Courage

Die Angst, getrennt zu sein und nicht dazuzugehören, ist mächtig. Sie beeinflusst fast alles, was wir tun. Was aber zeichnet jene Menschen aus, die sich dennoch verbunden und zugehörig fühlen? Was ist das Geheimnis ihres Selbstwertgefühls?

Freiheit kommt von innen

»Warum, wenn Gottes Welt doch so groß ist, bist du ausgerechnet in einem Gefängnis eingeschlafen?«, fragt der große Sufi-Meister Rumi. Vermutlich, weil uns das Gefängnis sicherer erscheint. Wir ertragen lieber die gewohnte Unfreiheit, als die Türe zu öffnen und hinauszugehen.
Was hindert uns daran, aufzuwachen?

Christentum als Lebensweise

Alles kann dann eine Vermeidungsstrategie sein. Selbst die heldenhafteste Tat und die beeindruckendste Askeseleistung. Deshalb ist das inszenierte Scheitern, der Verlust, der Tod des Ego, Bestandteil so vieler spirituellenr Lehren und praktisch aller archaischen Initiationsriten.

Hingabe

Wir müssen nicht erst alles richtig machen im Leben, um uns dem Heiligen nähern zu »dürfen«. Jesus predigt nicht Askese.

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