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Berufung erkennen

»Berufung« gehört zu den am meisten aufgeladenen Worten zur Zeit, scheint mir. Ratgeber und Coaches überschlagen sich mit Hinweisen, was Du tun kannst, um Deinen wahre Berufung zu finden und zu leben. Und auch traditionell religiös ist Berufung ein mega-aufgeladenes Wort, die geheimnisvolle göttliche Wahrheit über uns. Nur: Wie find ich es raus? Woher weiß ich denn nun definitiv: Das ist sie, meine Berufung?!

Das wahre Glück und das “UND”

Wir streben nach Glück und müssen uns doch ständig mit Unglück auseinandersetzen. Das fängt bei kleinen alltäglichen Dingen an, die nicht so laufen, wie wir es gerne hätten. Und umfasst auch Schreckliches: Was soll man jemandem, der ein Kind verloren hat, todkrank oder sonstwie gescheitert ist, über das Glück sagen? Aber wollte jemand behaupten, sie könnten nie mehr glücklich sein? Das wäre ja noch schrecklicher.

Ein (anderes) Mission Manifest

Immer mehr Menschen treten aus der Kirche aus. Deutschland ist Missionsland, heißt es neuerdigs. Aber Achtung: Jene, die bleiben, laufen Gefahr, Jesus und Gott und letztlich auch die Kirche zu verraten, indem sie all das »sichern« wollen. Wie also könnte ein missionarischer Weg heute im Geist des Evangeliums aussehen?

Geschwisterlichkeit

Wenn Kirche nicht radikal den geschwisterlichen Blick Jesu einnimmt und die Leute ernst nimmt, wird es bald vielleicht wirklich nur noch einen verbitterten oder sich selbst beweihräuchernden Rest geben, der sein Ego nährt durch die Abgrenzung von anderen, die nicht dazu gehören. Wen soll das anziehen? Wem hilft das?

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