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Du BIST Christus

Das Christentum steckt praktisch noch in den Kinderschuhen, denn sehr oft ist die Radikalität und Universalität seiner Botschaft entweder nicht verstanden oder schlimmstenfalls sogar verfälscht worden. Viele Christen glauben in Wahrheit gar nicht an Christus, sondern an »die Kirche«, eine bestimmte Tradition oder was auch immer. Wenn man ihnen sagt, dass sie Christus SIND und SEIN sollen, halten sie es vermutlich sogar für Blasphemie.

Im Kreislauf des Lebens

Unsere westliche Tradition erinnert uns immer wieder daran, dass die Natur die »erste Bibel« ist. Das bedeutet, sie ist nicht nur irgendeine Spur, die Gott hinterlassen hat. Sie ist der Ort seiner Gegenwart. Das Lebensrad ist ein Werkzeug, das uns hilft, diese »erste Bibel« zu lesen und zu verstehen.

Jedes Ende ist ein Anfang

Der Prozess der Geburt prägt alles Lebendige. Wir bewegen uns von einem Übergang zum nächsten. Das ist keine Krankheit, das ist normal. So ist die Natur und so bekommt es eine ganz praktische Bedeutung, wenn es heißt, Christus sei der »Erstgeborene der ganzen Schöpfung«.

Auferstehung ist eine Haltung

Auferstehung ist nichts Übernatürliches. Sie ist Teil der Schöpfung. Und sie beginnt eben nicht erst, wenn alles perfekt ist. Sie schließt vielmehr alles Verwundete mit ein und geschieht »durch« die Wunden hindurch …

Das Herz aller Dinge

Die franziskanische Spiritualität sieht Christus in allem Lebendigen. Das stellt das herrschende materialistische Paradigma radikal in Frage. Was wäre heute anders, wenn Flüsse, Berge, Wälder, die ganze Erde nicht als Objekt, sondern als Subjekt betrachtet würden und folglich als »juristische Person«, wie der Whanganui-Fluss in Neuseeland?

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