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In die Leere gehen

Wir können Probleme nicht mit dem selben Bewusstsein lösen, das sie hervorgebracht hat, sagte Albert Einstein. Woher aber kommt dann jenes neue Bewusstsein, woher kommen die Ein-Fälle, die uns weiter bringen? Der Osten im Lebensrad symbolisiert genau die Qualität, die es dafür braucht. Deshalb gehört es zu den meisten spirituellen Wegen, auf irgendeine Weise und im wahrsten Sinne des Wortes »in die Leere« zu gehen.

Was tust du, wenn du nicht betest?

Jesus fordert dazu auf »allezeit« zu beten und Paulus sagt: »Betet ohne Unterlass«. Nun kann das schlecht bedeuten, dass wir den ganzen Tag auf dem Meditationshocker zubringen oder mit gefalteten Händen und gesenktem Haupt herumlaufen. Was also soll dieser Auftrag bedeuten, wie soll das gehen und was soll das bringen?

Wir brauchen Älteste

Wir besitzen so viel Wissen wie nie zuvor, aber das allein hilft offenbar nicht, um Gemeinschaft zu bilden und Spaltung zu heilen. Wir brauchen auch Weisheit. Denn Menschen kommen nicht von allein zu Selbstbewusstsein, Mitgefühl, Verantwortung und Reife. Deshalb brauchen wir dringend Älteste, wenn wir überleben wollen.

Aufgeben können

»Du kannst alles tun, aber gib niemals auf!« Klingt ermutigend? Nein. Sagen wir doch, wie es in Wahrheit ist: erdrückend und stressig. Hier kommt ein deutliches »Stop!«. Und eine Erinnerung daran, dass »aufgeben« und »loslassen« können zu den zentralen Tugenden des Christentums zählt, auch wenn ausgerechnet Christen das ziemlich oft vergessen haben. Wie konnte das passieren?

Die Würde der Untröstlichkeit

Nächstenliebe kommt gut an und Christen sind großartig darin, sich um Kranke, Arme und Ausgestoßene zu kümmern. Der Westen im Lebensrad erinnert aber daran, dass auch die Untröstlichkeit zum Leben gehört. Wie damit umgehen?

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