Fünf christliche Irrtümer, die du meiden solltest

Dies ist vielleicht eine der persönlichsten Folgen bisher, weil es um ein persönliches Thema geht, das nach meiner Erfahrung leider viel zu häufig unpersönlich angegangen wird: Ja, viele Menschen sprechen ÜBER Religion, Christentum und Spiritualität und diskutieren sich dann die Köpfe heiß, was die Wahrheit sei und was nicht. Darin steckt schon ein Irrtum: Dass Zweifeln das Gegenteil sei von Glauben. Ich möchte Dir meine Geschichte erzählen, die mehr eine des Zweifelns ist als der felsenfesten Gewissheit. Und es gibt noch vier weitere religiöse Irrtümer oder Sackgassen, in die nicht nur Christen regelmäßig geraten, und die Du auf dem Schirm haben solltest, meine ich.

In die Leere gehen

Wir können Probleme nicht mit dem selben Bewusstsein lösen, das sie hervorgebracht hat, sagte Albert Einstein. Woher aber kommt dann jenes neue Bewusstsein, woher kommen die Ein-Fälle, die uns weiter bringen? Der Osten im Lebensrad symbolisiert genau die Qualität, die es dafür braucht. Deshalb gehört es zu den meisten spirituellen Wegen, auf irgendeine Weise und im wahrsten Sinne des Wortes »in die Leere« zu gehen.

Glaube ohne Zweifel

“Der Teufel ist die Anmaßung des Geistes, der Glaube ohne ein Lächeln, die Wahrheit, die niemals vom Zweifel erfasst wird. Der Teufel ist schwarz und finster, denn er weiß, wohin er geht, und er geht immer dahin zurück, woher er gekommen ist”, sagt der Franziskaner William von Baskerville in Umberto Ecos Roman “Der Name der Rose”. Ein treffender (franziskanischer) Kommentar zu den Ereignissen der vergangenen Woche …

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