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quest - visionssuche

Deine vier Tage und vier Nächte.

was ist visionssuche?

Die Schöpfung ist voller Bilder des Wandels: Die Raupe, die sich in einen Schmetterling verwandelt. Die Schlange, die sich häutet. Die Knospe, die zur Blüte wird. Auch wir Menschen gehen immer wieder durch solche Wandlungsprozesse. Eine Quest oder Visionssuche ist ein Ritual, das dabei hilft, solche Prozesse bewusst zu gestalten.

Die Visionssuche ist ein sehr tiefgehendes Ritual für Zeiten der Wandlung: Vier Tage und vier Nächte alleine, fastend, ohne trennende Wände zwischen dir und der Natur. Wer sich dieser Erfahrung aussetzt, tut es auf der Suche nach Antworten auf wichtige Lebensfragen. Würdigen, was war. Sehen, was ist. Die Zukunft in den Blick nehmen.

Vier Tage sind zu viel für Dich? Kennst Du schon unsere 24-Stunden draußen?

Wofür gehst du raus?

»Es gibt Zeiten in deinem Leben, da ist es nötig alles hinter dir zu lassen. Zeit, hinauszugehen und mit Gott alleine zu sein, mit der Natur, mit ihren Wesen. Und an diesem einsamen Ort geht der Mensch auf Innenschau, erhält wie ein Geschenk Antworten, Klarheit,
 eine Vision, die er mit zurücknimmt zu seiner Gemeinschaft, auf dass sie weiter bestehen kann und blüht und damit das Leben weitergeht.«

steven foster, school of lost borders

der ablauf der visionssuche

Jeder Anfang beginnt mit einem Ende: Die Geburt hinein in einen neuen Lebensabschnitt kann nur gelingen, wenn das Vergangene gewürdigt wird und Raum entstehen kann für das Neue, das sich Bahn brechen will.

Eine Visionssuche dauert deshalb ca. 12 Tage. Zur Schwellenzeit von vier Tagen und vier Nächten kommen noch eine intensive Vor- und Nachbereitung (je 3-4 Tage), die gemeinsam in der Gruppe stattfindet. In diesen Zeiten übernachten die Quester und Questerinnen im Kloster oder wahlweise im eigenen Zelt.

Wir arbeiten bei der Visionssuche mit Methoden der Prozessbegleitung in der Natur, wie sie an der School of Lost Borders entwickelt und weitergegeben wurden. Wir sind Mitglied im deutschen Visionssuche-Netzwerk und orientieren uns an den dort vereinbarten ethischen Grundlagen.

Diese Form der Visionssuche ist ein modernes Ritual, das auf die Praxis und Tradition der Ureinwohner Nordamerikas zurückgeht. Die Ursprünge der Quest liegen allerdings tiefer in der Geschichte der Menschheit. Ihre Wurzeln reichen auch in die jüdisch-christliche Tradition: Mose sucht Gott in der Wüste, Jesus verbringt 40 Tage in der Wildnis, Franz von Assisi lebt als Einsiedler in der Natur.

»Nichts ist zu tun. Nur leben, für das Nötigste jenseits aller Ablenkungen und Befriedigungen der Zivilisation sorgen und da sein. Mit diesem Ritual bekräftigen die Quester die Wandlung, die vollzogen werden will, und öffnen sich für das Neue, das der nächste Schritt bringen könnte. Initiationsrituale sind entgegen der verbreiteten Vorstellung keine Mutprobe oder ein asketisches Training, sie sind nicht ›zu schaffen‹, sondern sie schaffen einen Raum für die großen Übergänge im Leben.« jan frerichs ofs, barfuss+wild

der quest-platz

Die Romita di Cesi liegt in Umbrien, im »grünen Herzen« Italiens, ca. 80km südlich von Assisi. Eine Schotterstraße führt hinauf zu einem Plateau auf etwa 800m Höhe unterhalb des Gipfels des Torre Maggiore (1120m).

1213 renovierte Franz von Assisi an diesem Ort die kleine Kappelle und dichtete einen Vorläufer des Sonnengesangs. Die Romita war lange und ist jetzt wieder eine franziskanische Einsiedelei mitten in der Wildnis.

Der Wald rund um das Kloster ist ein wilder Wald: Zwischen Eichen und Karstgrotten sind hier Damwild, Stachel- und Wildschweine, Marder und Hasen, Steinadler, Falken, Rebhühner und der Uhu zu Hause.

»Ich hatte Angst vor den vier Tagen. Und dann war es so eine wunderbare Erfahrung, alleine zu sein und doch nicht allein. Zu wissen, da brennt ein Feuer auch für mich im Basislager. Da sind jetzt und hier auch andere in ihrer heiligen Zeit an ihrem heiligen Platz. Und ich darf Gast sein bei den Wesen der Natur, die hier leben. Diese große Erfahrung von Gemeinschaft trägt mich weiter durch mein Leben. Ich kenne jetzt den Unterschied zwischen einsam sein und allein sein.«

mariella, 53

begleitung

jan frerichs ofs

jan frerichs ofs

Theologe, Autor, Visionssucheleiter

dorothe bergler

dorothe bergler

Coach, Dozentin, Visionssuchleiterin

kosten

selbsteinschaetzung »pay-what-you-can«
wert zur orientierung 660-990 euro
zzgl. unterkunft und verpflegung 240-410 euro
im haus oder im eigenen zelt

termine

14. – 25. april 2020
romita di cesi, umbrien, italien

dienstag, 14 uhr, bis samstag, ca. 10 uhr

details zu ablauf und ausruestung und anmeldebogen

 

anmeldung

Du kannst Dich anmelden, indem Du das Anmeldungs-Tool unten nutzt und das entsprechende Angebot auswählst.
Deine Anmeldung für die Quest ist zunächst unverbindlich.
Wir benötigen eine schriftliche, verbindliche Anmeldung (Anmeldbogen und Teilnahmebedingungen).
Wenn Du Fragen hast, ruf gerne an: Du erreichst Jan Frerichs unter 0170 90 80 70 7.

anrede

ich moechte teilnehmen an ...

Wir benötigen von Dir eine schriftliche Anmeldung für die 24h-DRAUSSEN. Du findest das Formular zum Download unter dem Link "Flyer" oder "Teilnahmebedinungen".

Wir benötigen von Dir eine schriftliche Anmeldung für die Teilnahme an der Quest. Du findest das Formular zum Download unter dem Link "Flyer" oder "Teilnahmebedinungen".

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