Samen pflanzen und sehen, wie daraus Blumen werden, Wissen weitergeben und sehen, wie es ein anderes Leben bereichert, jemanden anlächeln und ein Lächeln zurückbekommen sind Ausdrucksweisen spiritueller Übung.
Ich wünsche Dir einen schönen Ausklang dieser Woche.
Pace e bene
br. Jan
ATEMPAUSE
EINATMEN
Ich höre auf die Stille …
AUSATMEN
… und schaffe Raum für Frieden.
JOURNAL
Wie übst Du?
EINE STIMME AUS DEM GROSSEN KREIS
»Mein Leben lang schon hüte ich die Zeit, fotografiere vieles und jeden, schreibe Anekdoten auf. Als Kind habe ich, wenn es Zeit wurde, auf einem schönen Fest zu gehen, bewusst noch eine letzte Apfelschorle getrunken, unter Tränen. Doch nichts kann ich festhalten, nichts. Etwas habe ich dabei gelernt: Ich kann besser mit der Wehmut und dem Schmerz der letzten Male und des Abschieds leben, wenn ich sie bewusst lebe. Wenn ich diese Übergänge wahrnehmen, verinnerlichen und feiern kann. Feiern? Ja, feiern. Denn die Schwester der Wehmut ist die Dankbarkeit. Wenn ich die Übergänge bewusst zelebriere, siehe da, wächst neben mir oft die Dankbarkeit himmelhoch auf. Dankbarkeit für alles Gewesene und alles Gegenwärtige, Dankbarkeit für die Kinder, die mir anvertraut waren und sind, Dankbarkeit für unsere Familienzeit, wie sie war. Es ist wie immer: Licht UND Schatten, Wehmut UND Dankbarkeit, Blüten UND Fallobst.«
Melanie
BARFUSS+WILD
PERLENGEBET
… der mit uns am Kreuz gestorben ist.



