Seelenfutter Bildtafel

Ich bin alle, wirklich alle Leitern hinabgestiegen. Alle Vorstellungen von Besserwerden, Aufstieg und Erlösung habe ich hinter mir gelassen. Und da unten, ganz tief unten, habe ich mich selbst gefunden. Und habe dem kleinen Brocken Erde, der ich selbst bin, freundschaftlich die Hand gereicht.

Niemand nimmt sich vor, im Alter zu verbittern.

Niemand möchte das bewusst.

Und doch passiert es.

Und vielleicht kennst Du den Gedanken: So will ich nicht werden.

Die gute Nachricht ist: Verbitterung passiert nicht einfach so.

Sie fällt nicht vom Himmel, sondern sie ist oft die Folge eines Missverständnisses.

Die Folge einer Vorstellung davon, dass wir auf der Lebensleiter immer weiter nach oben steigen müssen.

Das mag für die erste Lebenshälfte funktionieren.

Aber in der zweiten Lebenshälfte geht es darum, die Leiter hinunterzusteigen.

Oder überhaupt: die Leiter wegzuwerfen und zu schauen, wer ich wirklich bin – jenseits meiner Erfolge, meiner Besitztümer und meiner Statusvorstellungen, die ich übernommen habe.

Davon spricht das Seelenfutter heute.

Und ich gebe zu: Das klingt für unsere Ohren nicht gerade verlockend, weil es einfach nicht zu unseren gesellschaftlichen Vorstellungen von Wachstum und Leistungssteigerung passt.

Ein erster Schritt könnte sein, diese »Werte« kritisch unter die Lupe zu nehmen und so die Tür zu öffnen für das Gegenteil von Verbitterung.

Wie ich dieses Gegenteil von Verbitterung nennen würde, verrate ich Dir im Podcast heute.

Ich wünsche Dir einen gesegneten Sonntag.

Pace e bene

br. Jan

PODCAST

ATEMPAUSE

EINATMEN
Ich bin frei.

AUSATMEN
Meine Erfahrungen lassen mich wachsen.

JOURNAL

Das Gegenteil von Verbitterung ist für mich …

EINE STIMME AUS DEM GROSSEN KREIS

»In meinem bisherigen Leben ging es immer um Weiterentwicklung, um Lösungen und ein Gefühl von ›nicht gut genug‹. Das Stehenbleibendürfen, das Akzeptieren, dass mehr gerade nicht geht, und das Hinschauen, Hinhören zu sensibilisieren, ist genau das, was mich entspannt und beruhigt, meinen Fokus ermöglicht, bei mir zu bleiben. So konnte ich meine inneren Wunden anschauen und mit ihnen ins Gespräch gehen. Ich habe viel geweint und die Ereignisse der letzten Monate betrachten können. Ich habe gelernt, auf den nächsten Schritt zu warten.«

Beate
EREMOS-WOCHEN

PERLENGEBET

… der mit uns auferstanden ist.

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