Seelenfutter Bildtafel

Natürlich haben wir Angst vor dem Nichts-Sein. Deshalb haben wir ja auch Angst vor dem Tod. Aber das Nichts-Sein, vor dem wir uns so fürchten, ist in Wirklichkeit der Schatz, nach dem wir uns sehnen. Wir sehnen uns nach dem Ort, an dem wir nichts beweisen und nichts verteidigen müssen; wo ich bin, wer ich bin und wo das genügt.
Richard Rohr (* 1943)

Immer wieder höre ich die Frage: Was gibt es Neues bei barfuß+wild?

Neue Impulse?

Neue Podcasts mit neuen Gedanken?

Manche gehen auch enttäuscht, weil es »nichts Neues« mehr gibt.

Und ich kenne dann die Versuchung bei mir selbst, etwas Neues anbieten zu wollen, um alle zu »versorgen«.

Vielleicht kennst Du diese innere Unruhe, die sagt: Da draußen muss es doch noch etwas geben, das endlich satt macht.

Diese Bewegungen spiegeln eine zentrale Eigenart unserer Kultur, meine ich, die ja geradezu darauf ausgerichtet ist, immer etwas Neues zu konsumieren.

Das ist menschheitsgeschichtlich betrachtet eine ziemlich junge Bewegung.

Noch vor wenigen Jahrzehnten wurden viele Dinge »fürs Leben« gemacht.

Heute halten Autos, Waschmaschinen und andere Haushaltsgeräte nicht mehr dreißig Jahre, sondern vielleicht nur noch zehn.

Die Halbwertszeit von Kleidung liegt bei einigen Monaten oder Wochen.

Das immer Neue gibt uns vielleicht das Gefühl, lebendig zu sein, aber das ist in Wahrheit eine Illusion.

Die Neu-Gier übertönt nur die Leere, die seltsamerweise immer größer wird, je mehr Neues wir hineinstopfen wollen.

Wenn Menschen mich fragen »Gibt es was Neues bei barfuß+wild?«, dann sage ich (immer mutiger): Nein.

Es gibt nichts Neues – jedenfalls nicht im Sinne neuer Methoden oder Gedanken.

Und ich glaube, dass das, was Du suchst, wenn Du etwas Neues suchst, auch nicht von außen kommen kann, sondern nur von innen.

Das erfordert allerdings die mutige Bereitschaft, auf Schatzsuche zu gehen – dorthin, wo es sich zuerst leer anfühlt.

Um diesen Weg, der Dich nicht äußerlich, sondern innerlich wachsen lässt, geht es im Podcast heute.

Ich wünsche Dir einen gesegneten Sonntag.

Pace e bene

br. Jan

PODCAST

ATEMPAUSE

EINATMEN
Ich muss mich nicht drängen lassen.

AUSATMEN
Mein Herz weiß, wann es Zeit ist.

JOURNAL

Der Ort, an dem ich nichts beweisen muss, ist …

EINE STIMME AUS DEM GROSSEN KREIS

»Ich fühle mich zurzeit trotz aller beruflichen Belastung ausgeglichener, weil ich nicht mehr den tapferen Helden spielen muss.«

Andreas
EREMOS-WOCHEN

PERLENGEBET

… der mit uns auferstanden ist.

Eremos-Wochen - Begleitung durch die Fastenzeit

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