Kochendes Wasser macht die Kartoffel weich – das Ei aber wird hart. Nicht die Umstände entscheiden, sondern wer wir sein wollen. In den »kochenden Wassern« unseres Lebens wird das Geheimnis unseres inneren Grundes offenbar. Was trägt Dich in der Krise?
Ich weiß, das klingt hart: Das Leben kocht uns alle gar.
Und ja, das ist nichts Angenehmes oder Erstrebenswertes.
Wir wünschen uns ja auch nicht, in Krisen zu geraten. Es gehört einfach dazu.
Es gibt aber etwas, das uns ganz wesentlich von Kartoffeln und Eiern unterscheidet.
Wir können mitentscheiden, ob wir hart oder weich werden.
Wenn wir uns erinnern, was uns wirklich trägt.
Daran entscheidet sich, ob wir bitter und zynisch werden.
Oder doch durchlässig und weise.
Es lohnt sich also, dieser Frage Aufmerksamkeit zu schenken, bevor die Krise kommt.
Dafür haben Menschen in allen Kulturen Zeiten und Räume geschaffen.
Zum Beispiel in der Fastenzeit, die in wenigen Wochen beginnt.
Ursprünglich hat das Fasten weniger mit Verzicht und Askese zu tun und schon gar nicht mit Abhärtung – das wäre ja echt kontraproduktiv.
Warum dann überhaupt fasten?
Es soll uns helfen, das Tragende zu spüren.
Wenn Du die Fastenzeit in diesem Sinne angehen möchtest, dann herzliche Einladung: Genau darum geht es im Podcast heute.
Ich wünsche Dir einen gesegneten Sonntag.
Pace e bene
br. Jan
PODCAST

ATEMPAUSE
EINATMEN
Ich muss keine Erwartungen erfüllen.
AUSATMEN
Ich darf meine Wahrheit zeigen.
JOURNAL
Was trägt Dich in der Krise?
EINE STIMME AUS DEM GROSSEN KREIS
»Mein Selbstbild hat sich verändert. Ich habe spüren können, dass in mir tatsächlich alles da ist! Dass ich Vertrauen in mich haben kann und gleichzeitig auch getragen bin von ›etwas‹ (Gott?), das größer ist als ich.«
Gudrun
EREMOS-WOCHEN
PERLENGEBET
… der mit uns auferstanden ist.



