
Du kannst hart werden wie ein Stein. Und Du kannst aufbrechen wie ein reifer Granatapfel im Herbst. Nicht das Schicksal entscheidet darüber, sondern Du wählst, ob Du bitter wirst oder barmherzig. Diese Entscheidung – so unscheinbar sie wirken mag – ist ein heiliger Schritt. So gehen wir unseren Weg: Schritt für Schritt.
Ich wünsche Dir einen schönen Tag.
Pace e bene
br. Jan
ATEMPAUSE
EINATMEN
Ich muss nichts beweisen.
AUSATMEN
Ich bin immer würdig.
JOURNAL
EINE STIMME AUS DEM GROSSEN KREIS
»Es bringt nichts, andere zu be- oder gar verurteilen für das, was sie angeblich falsch machen. Das verbittert sowohl die anderen als auch einen selbst. Es ist sehr schwer in unserer vielschichtigen Zeit heute den richtigen Weg zu finden, aber Moralismus hilft bestimmt nicht dabei, genauso wenig wie Zynismus. Der Weg dazwischen, der mittlere Weg, vor allem immer der Weg, der vom Herzen kommt, ist meiner Meinung nach auch der Weg, der zum Frieden führt. Zuerst einmal zum Frieden mit mir selber, nur dann kann ich auch Frieden auf andere ausstrahlen und in die Welt bringen. Das ist meine Erfahrung in der siebten Dekade … Ich darf immer noch dazulernen, neue Erfahrungen machen, auch dank barfuß+wild, wofür ich sehr, sehr dankbar bin. Es ist nicht einfach, immer von Herzen zu sprechen, aber ich kann es täglich neu einüben. Die franziskanische Spiritualität, barfuß im Herzen zu sein, ist mir dabei eine große Hilfe.«
Melanie
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