
Hier ist ein neuer Morgen, der nichts von dir fordert als dein Dasein. Was schwer war, hat dich nicht gebrochen – es hat dich langsam in jene Form getrieben, die du erst ahnen kannst, wenn du aufhörst, sie erzwingen zu wollen. Jeder Augenblick trägt das Versprechen der Reifung.
Ich weiß nicht mehr genau, wann das war – aber irgendwann in meinem 30er- oder 40er-Jahren war ich einmal beim Arzt, weil ich dachte, etwas stimmt nicht mit meinem Herzen.
Ich hatte Beklemmungen.
So ein enges Gefühl in der Brust.
Ich war kerngesund. Hat der Arzt damals gesagt.
Was ich da erlebt habe, waren Stress-Symptome.
Mir war einfach alles zu viel.
Und dieses Zuviel ist heute immer noch da.
Die berühmte To-do-Liste, die kein Ende kennt.
Entscheidungen, die getroffen werden wollen.
Und dazu kommt heute noch das Zuviel der Welt.
Die Unsicherheit, die von den politischen Entwicklungen ausgeht.
Man weiß einfach nicht mehr, woran man ist.
Und eigentlich müsste ich ständig Beklemmungen haben.
Hab ich aber nicht.
Nicht weil der Dschungel übersichtlicher geworden wäre.
Sondern weil wir Menschen alles haben, was wir brauchen, um uns darin zu orientieren. Drei Dinge davon teile ich heute im Podcast.
Ich wünsche Dir einen gesegneten Sonntag.
Pace e bene
br. Jan
ATEMPAUSE
EINATMEN
Ich spüre Boden unter meinen Füßen.
AUSATMEN
Ich bin verwurzelt und getragen.
JOURNAL
EINE STIMME AUS DEM GROSSEN KREIS
»Ich habe viel von meinem Potenzial wiedergefunden, aber auch erfahren, dass Heilung nur geschehen kann, wenn ich den Schmerz zulassen kann. Hätte nie gedacht, das die Natur mir so viel mitzuteilen hat.«
Tabea
WILDE WEISHEIT



