
Du weißt nicht, wie oft dein Lachen jemanden wieder aufgerichtet hat. Du weißt nicht, wessen Tag du gerettet hast mit nichts weiter als Deiner Anwesenheit. Irgendwo trägt jemand Dein Wort in sich wie einen Samen. Irgendwo wärmt jemand die Hände an der Erinnerung an Dich. Du bist also nicht bloß das Chaos, das Du vielleicht gerade im Spiegel siehst. Du bist immer mehr, als Dein Blick fassen kann.
Kennst Du Selbstzweifel?
Dann habe ich eine gute Nachricht für Dich.
Du gehörst zu den Menschen, die sich selbst infrage stellen können und fähig sind zur Selbstkritik.
Und daran ist nichts falsch.
Im Gegenteil.
Schwierig wird es, wenn Du anfängst Deinen Zweifeln und Deiner Kritik jedes Wort zu glauben.
Im Grunde macht es dann nämlich gar keinen Unterschied, ob Du Dich nun selbst verurteilst oder rundum ganz toll findest.
Du lebst in beiden Fällen »selbstvergessen«.
Denn Du vergisst, dass Du immer mehr bist als die Urteile, die Du über Dich fällst (oder die andere über Dich fällen). Ob sie nun positiv ausfallen oder negativ.
Und dieses »Mehr« nennen wir das »wahre Selbst«.
Ich mag auch den Begriff »tiefes Selbst« – weil ich die Vorstellung mag, dass wir uns mit unserem Alltagsbewusstsein an der Oberfläche bewegen. Aber unter der Oberfläche ist noch viel mehr.
Und immer wieder kommt die Frage, was denn dieses »wahre Selbst« nun eigentlich genau ist. Und wie man drankommt. Und wo man es findet.
Genau darauf gibt der Podcast heute eine Antwort – und ich erzähle Dir, warum ich finde, dass viel zu viel über das »innere Kind« gesprochen wird und leider zu wenig über das »wahre Selbst«.
Ich freu mich, wenn Du reinhörst.
Ich wünsche Dir einen gesegneten Sonntag.
Pace e bene
br. Jan
ATEMPAUSE
EINATMEN
Ich muss nicht »normal« sein.
AUSATMEN
Ich wage es, ich selbst zu sein.
JOURNAL
EINE STIMME AUS DEM GROSSEN KREIS
»Schicht für Schicht löst sich, und ich habe gelernt, unter all den Verkrustungen, dem Müll und Schutt, leuchtet ein helles Licht, brennt ein warmes Feuer, das nie erlischt. Und auch nie erloschen war, selbst wenn es sich zeitweise so anfühlte. Ich bin dankbar, dass es barfuß+wild gibt, dankbar für die Impulse, die Meditationen, die Übungen, die Begleitung und den großen Kreis von Gleichgesinnten.«
Daniela
WILDE WEISHEIT



