
Der Zen-Meister Thich Nhat Hanh wurde gefragt, was wir tun müssen, um unsere Welt zu retten. »Was wir am notwendigsten tun müssen«, antwortete er, »ist, in uns das Weinen der Erde zu hören.«
Ich wünsche Dir einen schönen Tag.
Pace e bene
br. Jan
ATEMPAUSE
EINATMEN
Erst mal ruhig atmen.
AUSATMEN
Ich bin nicht allein.
JOURNAL
Das Weinen der Erde in mir …
EINE STIMME AUS DEM GROSSEN KREIS
»Für mich fängt das Bewusstsein für die Heiligkeit der Dinge – den schönen wie den brüchigen und verletzten – in ihren vielfältigen Lebenszusammenhängen mit der Haltung an, wie ich etwas um mich herum wahrnehme, beschreibe, wertschätze. Nicht nur das, was ich ›habe‹ bzw. ›wegwerfe‹, sondern das, was unsere Mitwelt, zu der wir immer und überall gehören, ausmacht. Aus diesem Grund gehe ich die meisten Wege im Alltag innerhalb der Stadt zu Fuß (was ökologisch nebenbei eine besonders schonende Mobilität ist – aber das könnte man jetzt schon wieder für Privataskese halten …). Um den ›guten Fußabdruck‹ allein geht es mir dabei nicht. Vielmehr will ich die Welt um mich herum nicht aus dem liebevollen Blick verlieren und schenke ihr (und mir) diese Zeit der Aufmerksamkeit. Und manchmal auch ein Gedicht – Freiluftpoesie nenne ich das …«
Susannne
BARFUSS+WILD
PERLENGEBET
… der mit uns gelitten hat.



