
In der ersten Lebenshälfte lernen wir, die Welt zu tragen. In der zweiten Lebenshälfte lernen wir, uns von ihr tragen zu lassen. Das ist kein Rückschritt – das ist Reifung. Es ist genug getan. Und das heißt nicht: Du bist überflüssig geworden. Es heißt: Du bist angekommen. An dem Ort, wo Empfangen eine tiefere Form des Gebens ist.
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.
Pace e bene
br. Jan
ATEMPAUSE
EINATMEN
Ich trage Licht in meinem Herzen.
AUSATMEN
Ich erlaube mir, zu leuchten.
JOURNAL
EINE STIMME AUS DEM GROSSEN KREIS
»Ich stehe am Ende meines Arbeitslebens. Ich habe den Luxus, dass ich etwas arbeiten kann, das ich gern tue. Die Zeit mit meinem Kind war Freizeit. Sonst hätte ich keine Freizeit als Alleinerziehende gehabt. Kochen ist Freude, Zeit mit meiner Mutter ist wertvoll, weil sie bald zu Ende gehen wird. Ich suche nicht mehr nach dem Sinn des Lebens. Für mich ist die Frage: Welchen Sinn gebe ich meinem Leben? Ich freue mich auf die Freiheit in der Rente und bin gespannt, was sich entwickelt. Und der Stress war weg, als ich mir bewusst wurde, dass ich alle Zeit der Welt habe. Ich muss seither nichts mehr schaffen. Und das ist gut so.«
Christel
BARFUSS+WILD



